Auslagern oder selbst machen?
Werbemittel-Handarbeit auslagern: selbst zusammenbauen, Konfektionierer in Deutschland oder Konfektionierung in Tschechien?
Ob Sie Aufsteller, Kits und Dummies im eigenen Haus zusammenbauen, einem Konfektionierer in der Nähe geben oder zu APOOL WERKE nach Tschechien schicken, entscheiden vor allem drei Größen: Stückzahl, Handgriffe je Stück und Vorlauf bis zum Einsatztermin. Bei großen Auflagen mit vielen Handgriffen spricht der Stundensatz für uns – 50 ct – 95 ct je Thekenaufsteller, 0,60 € – 1,50 € je Kit –, bei kleinen Mengen mit Termin übermorgen die Nähe. Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster.
Kurz gesagt
- Selbst zusammenbauen passt, wenn es um einige Dutzend Stück geht, der Termin keinen Transport erlaubt und im Haus gerade Leute und Fläche frei sind.
- Ein Konfektionierer in Deutschland passt, wenn die Ware in der Region bleibt, der Termin in Tagen statt Wochen liegt oder jemand bei jedem Schritt persönlich zusehen möchte.
- APOOL WERKE in Tschechien passt, wenn die Auflage in die Tausende geht, jedes Stück mehrere Handgriffe braucht und eine bis zwei Wochen Vorlauf da sind – vom Musterlauf bis zur Großserie.
- Kosten: Eine Arbeitsstunde kostet laut Eurostat in Deutschland rund 43 €, in Tschechien rund 20 €; bei uns 14,50 € – 19,00 € je Hallenstunde (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).
- Zeit: Abholung in 24 Stunden organisiert, Erstmuster in 2–5 Tagen, Versand je Empfänger ein bis zwei Tage.
Wie schneiden die drei Wege im Vergleich ab?
| Kriterium | Im eigenen Haus (Agentur, Druckerei, Händler) | Konfektionierer in Deutschland | APOOL WERKE, Tschechien |
|---|---|---|---|
| Stundenkosten | 43 € für Stammpersonal, 21 € – 27 € für Zeitarbeit, laut Eurostat, Arbeitskostenerhebung – Schätzung 2025, gerundet | Lohnniveau Deutschland zuzüglich Marge | Hallenstunde 14,50 € – 19,00 € (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster) |
| Abrechnung | Stunden laufen auch dann, wenn nichts zu tun ist | Stückpreis oder Stundenzettel, je nach Anbieter | Stückpreis aus dem gemessenen Erstmuster, etwa 50 ct – 95 ct je Thekenaufsteller oder 0,60 € – 1,50 € je Kit (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster) |
| Menge, ab der es sich rechnet | bis zu einigen Dutzend Stück | kleine und mittlere Serien mit kurzem Termin | Hunderte bis Zehntausende Stück, viele Handgriffe je Stück |
| Kapazität vor Messen und Aktionen | das Team, das gerade im Haus ist | je nach Betrieb, in der Saison oft ausgebucht | bis 2.000 Arbeitsstunden am Tag in 7 Betrieben, Eilaufträge auch am Wochenende und an Feiertagen |
| Fläche für Komponenten | Flur, Besprechungsraum oder Lager des Hauses | keine bei Ihnen | keine bei Ihnen, Wareneingang je Lieferant bei uns |
| Transport | keiner | kurze Wege, oft Selbstabholung | Partnerspedition in 24 Stunden organisiert, rund 122 € je Palette bei 350 km (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster) |
| Durchlaufzeit | sofort, wenn jemand Zeit hat | wenige Tage | Transport plus Erstmuster in 2–5 Tagen plus Serie und Versand |
| Versand je Empfänger | Packen am Schreibtisch, Adressen von Hand | je nach Anbieter | Packliste, Lieferschein je Adresse, auf Wunsch neutral, Mengenmeldung |
| Nachweis | meist keiner | je nach Anbieter | Freigabefotos, Vergleich mit dem Muster je 100 Stück, jedes Stück vor dem Packen angesehen, Liste aussortierter Teile |
Richtwerte: Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster. Alle Preise netto zzgl. USt. – bei Leistungen an Unternehmen in Deutschland gilt das Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG), es fällt keine tschechische Mehrwertsteuer an.
Wann lohnt es sich 2026, Werbemittel-Handarbeit auszulagern?
Sobald die Arbeit Menschen bindet, die eigentlich etwas anderes tun sollten. In vielen Agenturen bauen am Freitag vor der Messe Projektleiter und Praktikanten gemeinsam Kits zusammen; in Druckereien richten Helfer Aufsteller auf, wenn gerade keine Maschine läuft; beim Werbemittelhändler steckt das Lagerteam Give-aways auf Karten. Bei hundert Stück ist das pragmatisch. Bei 6.000 Aufstellern oder 2.000 Kits blockiert es Personal und Fläche für eine Woche, und die Fehlerquote steigt mit jeder Stunde, die am Abend drangehängt wird.
Beim Auslagern zahlen Sie nur das, was tatsächlich gefertigt wird: 50 ct – 95 ct je Thekenaufsteller, 12 ct – 25 ct je Give-away auf Trägerkarte, 0,40 € – 1,20 € je Dummy, 0,60 € – 1,50 € je Kit – dazu Transport und, bei Anlagenklebung großer Serien, einmalig 60 € – 180 € Einrichtung. Anlässe sind Messen im Frühjahr und Herbst, Aktionswochen im Handel, Jahresgespräche mit Händlern und Produkteinführungen. Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster.
Wann bleibt die Arbeit besser in der Agentur, Druckerei oder beim Händler?
Wenn es um wenige Stück geht, das Werbemittel noch im Entstehen ist oder es morgen früh beim Kunden sein muss. Zehn Präsentationsmuster für einen Pitch baut man am besten dort, wo der Entwurf entstanden ist – die Abstimmung über den Tisch ist schneller als jede Fotofreigabe. Auch wenn ein Motiv sich stündlich ändert, ist das eigene Haus im Vorteil, weil niemand auf eine Lieferung warten muss.
Viele Auftraggeber arbeiten deshalb zweistufig: Die ersten Muster entstehen im Haus, die Serie geht nach der Freigabe zu uns. So bleibt das kreative Team bei seiner Arbeit, und die Serie läuft an Plätzen, die für genau diese Art von Handgriffen eingerichtet sind. Wie Agenturen das konkret aufteilen, beschreibt der Ratgeber Werbemittel in der Agentur selbst zusammenbauen oder auslagern.
Wann ist ein Konfektionierer in Deutschland die bessere Wahl?
Wenn der Termin keine Transporttage zulässt, die Werbemittel ohnehin in derselben Stadt bleiben oder Sie bei jedem Arbeitsschritt persönlich danebenstehen möchten. Wer im selben Landkreis sitzt, holt vormittags ab und bringt am nächsten Morgen zurück – über die Grenze gelingt uns das nicht. Für eilige Kleinserien ist ein Anbieter vor Ort deshalb oft die vernünftigere Lösung, und wir sagen das auch so.
Unsere Stärken liegen woanders: beim Lohnniveau, bei der Menge an Händen, die an einem Auftrag parallel arbeiten, beim Wareneingang für mehrere Lieferanten und beim Versand je Empfänger mit Packliste. Je mehr Handgriffe ein Werbemittel braucht und je größer die Auflage ist, desto stärker schlägt der Unterschied im Stundensatz durch. Ob sich der Weg lohnt, überschlägt der Werbemittelrechner in einer Minute.
Wie weit liegen die Stundenkosten 2026 auseinander?
Nach Eurostat, Arbeitskostenerhebung – Schätzung 2025, gerundet kostete eine Stunde Arbeit 2025 in Deutschland etwa 43 € und in Tschechien etwa 20 €. Wer für Hilfstätigkeiten Zeitarbeit bucht, zahlt in Deutschland meist 21 € – 27 € je Stunde und hat dann noch Einarbeitung und Aufsicht vor sich. Bei APOOL WERKE liegt die Hallenstunde bei 14,50 € – 19,00 €, Platz, Anleitung und beide Kontrollen inbegriffen (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).
Wichtiger als der Stundensatz ist, wie viele Sekunden ein Stück braucht. Ein Thekenaufsteller mit Dispenser kommt auf rund 150 Sekunden, ein Dummy auf 90, ein Give-away auf Trägerkarte auf 35, ein Messe-Kit aus fünf Komponenten auf 180 Sekunden. Beim Rechnersatz von 16,50 € je Stunde ergibt das 69 ct, 41 ct, 16 ct und 83 ct Arbeitsanteil je Stück. Diese Werte können Sie direkt neben Ihre internen Kosten legen; die ausführliche Rechnung steht im Ratgeber Kosten pro Stück 2026. Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster.
Wie viele Tage vergehen von der Abholung bis zum Versand?
In dieser Disziplin gewinnt das eigene Haus, weil bei uns zwei Fahrten dazukommen. Den Abholtermin kennen Sie 24 Stunden nach dem Auftrag; Paletten aus Franken, Oberösterreich oder Sachsen stehen in der Regel am nächsten Werktag an unserer Rampe. Kommen sie von mehreren Lieferanten, zählt der Tag der letzten Lieferung. Danach folgen das Erstmuster in 2–5 Tagen, die Serie und der Versand in ein bis zwei Tagen.
Für einen ersten Auftrag rechnen Sie deshalb eher mit zwei Wochen als mit drei Tagen; Folgeaufträge mit demselben Werbemittel gehen deutlich schneller, weil Muster und Arbeitsanweisung schon vorliegen. Wer den Einsatztermin kennt – Messebeginn, Aktionsstart, Händlertagung –, plant rückwärts. Die Zeitleiste steht auf der Seite Werbemittelkonfektionierung.
Was kostet der Transport der Komponenten?
Er hängt an Entfernung und Palettenzahl, nicht am Werbemittel. Eine Einzelpalette kostet je Richtung bei 350 km rund 122 €, bei 650 km rund 188 €; ein ganzer Lkw auf 650 km rund 1.192 €. Hin- und Rückweg werden getrennt gerechnet, und weil der Rückweg meist an viele Empfänger geht, fährt er oft über Ihren Paketdienst statt über die Spedition. EU-Binnenmarkt – kein Zoll, keine Ausfuhranmeldung; Lieferschein und Pro-forma-Rechnung für den Warenverkehr genügen. Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster.
Je größer die Auflage, desto weniger fällt die Fracht je Stück ins Gewicht; bei einer Kleinserie macht sie einen spürbaren Teil aus. Entfernungen zu Ihrer Stadt stehen im Liefergebiet und auf den Stadtseiten, etwa Werbemittel konfektionieren für Köln oder Werbemittel konfektionieren für Mödling; wie ein Transport nach Tschechien abläuft, beschreibt Transport auf apool.de.
Wie funktioniert neutrale Lieferung für Händler und Agenturen?
Auf Wunsch liefern wir neutral: Der Lieferschein trägt nicht den Namen APOOL WERKE, und Adressen und Lieferscheine je Empfänger drucken wir aus Ihrer Liste – für Messe, Außendienst oder Filialen. Für Werbemittelhändler heißt das: Die Komponenten kommen direkt vom Importeur oder der Druckerei zu uns, das fertige Werbemittel geht direkt an Ihren Kunden, und auf keinem Papier steht unser Name. Für Agenturen heißt es, dass der Markenkunde die Ware von der Agentur bekommt, nicht von einem Dritten. Einzelheiten stehen unter neutrale Lieferung und auf der Seite Werbemittelhändler.
Was macht APOOL WERKE beim Auslagern nicht?
Druck und Druckveredelung, das Bedrucken oder Veredeln von Werbeartikeln, Beschriftungen und Schilder sowie Entwurf, Grafik und Konstruktion von Werbemitteln bieten wir nicht an. Wir schicken kein Personal in Ihre Agentur oder Druckerei und bauen nichts auf der Messefläche auf; jeder Handgriff passiert in einer unserer Hallen. Komponenten kommen immer von Ihnen oder Ihren Lieferanten, Nachdruck und Nachlieferung veranlassen Sie. Was wir tun, beschreibt die Seite Werbemittelkonfektionierung ausführlich.
Fragen zur Entscheidung: selbst oder auslagern?
Ist Auslagern teurer als selbst zusammenbauen?
Bei wenigen Stück und freien Leuten im Haus meist nicht. Sobald es um Tausende Werbemittel mit mehreren Handgriffen geht, ist das Auslagern in der Regel günstiger, weil Sie weder Personal noch Fläche binden – bei uns 50 ct – 95 ct je Thekenaufsteller (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).
Können Sie einspringen, wenn unser Team vor der Messe ausgelastet ist?
Ja, das ist der häufigste Anlass. Wir übernehmen einzelne Werbemittel oder ganze Kits, während Ihr Team das Tagesgeschäft weiterführt – Eilaufträge auch am Wochenende und an Feiertagen.
Erfährt der Endkunde, dass die Arbeit ausgelagert ist?
Nur wenn Sie es möchten. Auf Wunsch liefern wir neutral an Ihr Lager oder direkt an Ihren Kunden; Bilder Ihrer Werbemittel tauchen in keiner unserer Veröffentlichungen auf.
Wie schnell sind die fertigen Werbemittel beim Empfänger?
Beim ersten Auftrag vergehen mit Wareneingang und Erstmuster meist rund zwei Wochen; eine Wiederholung mit bekanntem Muster läuft spürbar kürzer. Die Spedition ist binnen 24 Stunden gebucht.
Arbeitet jemand von Ihnen bei uns vor Ort mit?
Nein. Gearbeitet wird nur in unseren sieben Hallen in Tschechien – dort stehen die Stationen, die Waagen und die Leute für die Kontrolle.
Welche Angaben brauchen Sie für einen Kostenvergleich?
Stückzahl, Komponentenliste, Zahl der Empfänger und den Einsatztermin. Daraus entsteht ein Stückpreis samt Fracht, den Sie neben die Stunden legen können, die Ihr Team sonst an Tischen und im Lager verbringen würde.