Werbemittelkonfektionierung in Tschechien
Werbemittelkonfektionierung als Lohnarbeit: Aufsteller, Dummies, Kits und Give-aways von der Stückliste bis zum Empfänger
APOOL WERKE baut für Agenturen, Werbemittelhändler, Markenartikler und Druckereien aus Deutschland und Österreich Werbemittel nach dem Druck von Hand zusammen: Thekenaufsteller kleben und mit Dispenser bestücken, Pop-ups spannen, Dummies füllen, Messe-Kits nach Stückliste packen und alles je Empfänger kartonieren. Ein Angebot liegt nach spätestens 24 Stunden bei Ihnen, ein Erstmuster aus Ihren Originalteilen nach 2–5 Tagen; die Arbeit verteilt sich auf 7 Betriebe in Tschechien. Richtwert 2026: 50 ct – 95 ct je Thekenaufsteller, 0,60 € – 1,50 € je Kit, 14,50 € – 19,00 € je Hallenstunde. Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster.
Kurz gesagt
- Was: Aufsteller und Standees aufrichten und bestücken, Faltelemente mit Gummizug, Wobbler und Flaschenanhänger, Dummies und Handmuster in Serie, Messe-Kits und Vertriebssets, Give-aways auf Trägerkarte – samt Kartonieren und Versand je Empfänger.
- Für wen: Produktioner in Werbe- und Promotionagenturen, Werbemittelhändler mit Bedarf an neutraler Lieferung, Trade-Marketing bei Markenartiklern, Druckereien und Handelsketten mit Filialnetz.
- Wie schnell: Binnen 24 Stunden liegt das Angebot vor, die Spedition für Ihre Komponenten steht nach 24 Stunden fest, Erstmuster mit Fotofreigabe in 2–5 Tagen – Eilaufträge auch am Wochenende und an Feiertagen.
- Was es kostet: 50 ct – 95 ct je Thekenaufsteller, 12 ct – 25 ct je Give-away auf Trägerkarte, 0,40 € – 1,20 € je Dummy, 0,60 € – 1,50 € je Kit, sonst 14,50 € – 19,00 € je Stunde (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).
- Was Sie bekommen: Wareneingang je Lieferant mit Foto, Freigabeprotokoll, Zwischenkontrolle alle 100 Stück, 100 % Ausgangskontrolle, Packliste und Mengenmeldung je Empfänger.
Wie läuft ein Auftrag ab – von der Anfrage bis zum Versand je Empfänger?
-
1
Tag 0
Anfrage mit Muster und Stückliste
Sie nennen Werbemittel, Stückzahl, Komponenten und Lieferanten, Empfänger und Termin – am besten mit Stückliste, Muster oder Fotos. Elisabeth Zachová klärt Klebeflächen, Verpackungseinheit und Versand; das Angebot liegt binnen 24 Stunden vor.
-
2
Tag 0–1
Komponentenplan
Für jede Komponente steht fest, wer sie liefert, wann sie ankommt und wie viele Stück plus Reserve erwartet werden – Druckerei, Werbemittellieferant und Ihr eigenes Lager getrennt.
-
3
Tag 1–3
Wareneingang je Lieferant
Wir zählen jede Anlieferung gegen Lieferschein und Stückliste, fotografieren sie und melden Fehlmengen oder beschädigte Stanzteile, bevor die Arbeit beginnt.
-
4
2–5 Tage
Erstmuster mit Fotofreigabe
Aus Ihren Originalteilen entsteht ein komplettes Werbemittel – bei Varianten alle nebeneinander. Sie bekommen Fotos und das ausgefüllte Freigabeprotokoll; erst Ihre Freigabe per E-Mail startet die Serie.
-
5
bis 2.000 h je Tag
Stationen nach Arbeitsanweisung
Klebeplatz, Bestückungsplatz, Füllplatz und Packtisch arbeiten nach einer elektronischen Arbeitsanweisung mit den Fotos des freigegebenen Musters.
-
6
laufend
Zwischenkontrolle
Alle 100 Stück legt die Schichtleitung ein Werbemittel neben das Muster; Kits mit vielen Komponenten werden einzeln gewogen.
-
7
letzter Serientag
100 % Ausgangskontrolle und Kartonieren je Empfänger
Jedes Stück wird vor dem Verpacken angesehen. Kartons je Empfänger mit Packliste, auf Wunsch mit neutralem Lieferschein; Paletten und Kartons werden fotografiert.
-
8
1–2 Tage
Versand und Mengenmeldung
Die Partnerspedition oder Ihr Paketdienst liefert an Messe, Außendienst, Filialen oder Ihr Lager; Sie erhalten die Mengenmeldung je Empfänger und die Fotos vorab per E-Mail.
Was gehört 2026 zur Werbemittelkonfektionierung bei APOOL WERKE?
Unter Werbemittelkonfektionierung verstehen wir jeden Handgriff, der aus gedruckten und angelieferten Einzelteilen ein einsatzfertiges Werbemittel macht und es beim richtigen Empfänger ankommen lässt. Ein Thekenaufsteller verlässt die Druckerei als Stapel flacher Stanzteile; bei uns wird er an den markierten Laschen verklebt, aufgerichtet, mit einem Prospektfach versehen und mit 25 Flyern gefüllt. Ein Messe-Kit kommt als fünf Paletten von drei Lieferanten an und geht als 300 gewogene, beschriftete Kartons wieder hinaus. Dazwischen liegt die Arbeit, für die Druckerei, Werbemittellieferant und Agentur in aller Regel weder Personal noch Fläche haben.
Sechs Leistungen decken die üblichen Aufträge ab. Die Hauptleistung Werbemittelproduktion in Handarbeit bündelt kombinierte Aufträge, Thekenaufsteller und Bodenaufsteller montieren betrifft alles, was steht und bestückt wird, Faltelemente, Pop-ups und Faltwürfel alles, was beim Öffnen aufspringt. Für den Außendienst und den Regaltest gibt es Dummies, Attrappen und Handmuster in Serie, für Messe und Vertrieb Messe-Kits und Vertriebssets zusammenstellen und für Streuartikel Give-aways und Streuartikel konfektionieren. In der Praxis mischen sich die Leistungen: Zu 4.000 Aufstellern gehören oft 12.000 Wobbler für dieselben Filialen, und beides kommt im selben Karton an.
Wir drucken nicht: Stanzteile, Flyer und Karten kommen fertig gedruckt und gestanzt von Ihrer Druckerei, Dispenser, Gummizüge und Give-aways von Ihrem Werbemittellieferanten. Vorlage, Konstruktion und Muster des Werbemittels kommen von Ihnen oder Ihrer Agentur – wir schlagen nur die Arbeitsfolge vor, in der es sich am schnellsten und sichersten zusammenbauen lässt. Wer Werbemittel zusammenbauen lassen will, schickt uns also fertige Teile und ein freigegebenes Muster; wir liefern die Arbeitsfolge, die Kontrolle und die Verteilung. Einen Überblick über Begriffe wie Dispenser, Trägerkarte oder POS-Werbemittel gibt das Lexikon; eine knappe Definition steht unter Werbemittelkonfektionierung.
Wie verläuft ein Auftrag von der Anfrage bis zum Versand je Empfänger?
Die Zeitleiste oben zeigt die Schritte; entscheidend ist, was zwischen ihnen passiert. Noch am Tag Ihrer Anfrage bespricht Elisabeth Zachová vier Punkte: welches Werbemittel in welcher Stückzahl, welche Komponenten von welchem Lieferanten, an wie viele Empfänger und bis wann. Daraus entsteht noch vor dem Angebot ein Komponentenplan, der jedem Teil einen Absender, einen Liefertag und eine erwartete Menge samt Reserve zuordnet. Kommen Stanzteile aus einer Druckerei in Franken, Prospektfächer von einem Werbemittellieferanten aus dem Ruhrgebiet und Dummy-Körper aus Ihrem eigenen Lager, stehen alle drei Lieferungen getrennt auf diesem Plan.
Zwischen Tag 1 und Tag 3 treffen die Lieferungen ein. Jede wird gegen Lieferschein und Stückliste gezählt und fotografiert; fehlt etwas oder sind Stanzteile an den Ecken gestaucht, erfahren Sie das, bevor die erste Station anläuft. Beschädigte Stanzteile, fehlerhafte Dispenser und Fehlmengen zählen wir beim Wareneingang, halten sie im Protokoll mit Foto fest und melden sie vor dem Start; fehlerhafte Stücke gehen mit der Rücklieferung an Sie zurück oder werden nach Ihrer schriftlichen Vorgabe ausgesondert – Nachdruck und Nachlieferung veranlassen Sie. Erst wenn alle Teile vollständig da sind, bauen wir aus Ihren Originalteilen das Erstmuster – bei mehreren Motiven oder Sprachversionen jede Variante, nebeneinander fotografiert. Das dauert 2–5 Tage und endet mit Ihrer Freigabe per E-Mail.
Danach läuft die Serie an Stationen, die nach der elektronischen Arbeitsanweisung mit den Fotos des freigegebenen Musters arbeiten. Am letzten Serientag wird jedes Stück angesehen und je Empfänger kartoniert; die Spedition oder Ihr Paketdienst holt ab, und Sie bekommen die Mengenmeldung je Adresse. Wer einen festen Messe- oder Aktionstermin hat, rechnet am besten rückwärts: Versand ein bis zwei Tage, Serie je nach Menge, Muster 2–5 Tage, Wareneingang zwei bis drei Tage. Wie man das auf den Kalender legt, zeigt der Ratgeber Messe-Kit nach Stückliste rückwärts planen.
Welche Werbemittelart haben Sie – und was ändert das an der Arbeit?
Sekunden je Stück, Prüfpunkte und Verpackung hängen mehr an der Art des Werbemittels als am Motiv. Neun Arten sehen wir immer wieder, und zu jeder gibt es eine Seite mit Arbeitsfolge, Voraussetzungen und den Fehlern, die dort typisch sind:
- Thekenaufsteller mit Dispenser – rund 150 Sekunden je Stück; Stand auf der Theke, festsitzender Dispenser und die richtige Flyermenge im Fach.
- Bodenaufsteller und Standees – rund 200 Sekunden je Stück; oft als Bausatz mit Anleitung verschickt, damit er flach in den Karton passt.
- Wobbler, Regalstopper und Deckenhänger – rund 8 Sekunden je Stück; wenige Sekunden je Stück, aber exakt abgezählt je Filiale.
- Faltwürfel und Pop-up-Elemente – rund 40 Sekunden je Stück; Gummizug auf Länge, Funktionstest an jedem Stück.
- Flaschenanhänger und Banderolen – rund 10 Sekunden je Stück; Anhänger an Flasche oder Glas, oft mit Coupon.
- Dummies und Attrappen – rund 90 Sekunden je Stück; Füllgewicht, Verschluss und Kennzeichnung wie beim Originalprodukt.
- Handmuster und Sample-Kits – rund 120 Sekunden je Stück; Muster auf Karte oder im Beutel, sauber beschriftet für den Außendienst.
- Musterkoffer und Vertriebskoffer – rund 180 Sekunden je Stück; Belegungsplan für Einlage und Unterlagen.
- Give-aways auf Trägerkarte – rund 35 Sekunden je Stück; Sitz auf der Karte und gleichmäßige Bündel.
Als grobe Regel: Je mehr Teile ein Werbemittel hat und je genauer es stehen oder funktionieren muss, desto mehr lohnt sich ein Erstmuster mit gemessener Zeit. Bei Wobblern und Anhängern entscheidet dagegen fast nur die Menge. Alle Arten auf einen Blick stehen unter Werbemittelarten; wie ein Aufsteller Schritt für Schritt entsteht, beschreibt der Ratgeber Thekenaufsteller aus Stanzteilen kleben und bestücken, und was ein Pop-up mit Gummizug braucht, steht unter Pop-up und Faltwürfel als Mailingverstärker.
Von wem kommen die Aufträge – und worin unterscheiden sie sich?
Die Handarbeit ist ähnlich, die Anforderungen drum herum sind es nicht. Eine Agentur braucht Tempo und Varianten, ein Händler braucht Neutralität, eine Handelskette braucht Filialgenauigkeit. Sechs Gruppen von Auftraggebern beschreiben wir einzeln:
- Werbe- und Promotionagenturen – kurze Wege vom Kundenentwurf zur Serie, oft mehrere Motive und ein fester Aktionsstart.
- Werbemittelhändler und Werbeartikel-Hersteller – Lieferung ohne unseren Namen direkt an den Endkunden, Komponenten vom Importeur.
- Markenartikler und Konsumgüterhersteller – Dummies für Listungsgespräche, Aufsteller für die Aktionswoche, Handmuster für den Vertrieb.
- Druckereien und Verpackungshersteller – der Druck ist fertig, der Kunde will aber ein montiertes Werbemittel.
- Handelsketten und Filialisten – Pakete nach Filialliste, unterschiedliche Mengen je Standort.
- Hersteller mit Händlernetz – Händlerpakete und Musterkoffer für Autohäuser, Fachhändler oder Servicepartner.
Typisch ist die Frage aus dem Einkauf: Welche Firma klebt uns 9.000 Aufsteller und verteilt sie auf 450 Märkte, ohne dass wir drei Wochen Aushilfen einarbeiten? Oder aus der Agentur: Wer baut uns 700 Handmuster für den Außendienst, während wir noch an der Kampagne sitzen? Die Seite der jeweiligen Gruppe nennt übliche Termine, Mengen und Unterlagen; alle Gruppen im Überblick stehen unter Auftraggeber.
Wie setzt sich der Preis 2026 zusammen – je Stück, je Stunde, Einrichtung?
Wiederkehrende Serien bekommen nach dem Erstmuster einen Stückpreis, der aus der gemessenen Zeit je Werbemittel entsteht – damit steht der Betrag fest, bevor die Serie läuft. Richtwerte 2026: Thekenaufsteller aus zwei bis vier Stanzteilen kleben, aufrichten und Dispenser bestücken 50 ct – 95 ct je Stück; Give-away auf Trägerkarte oder mit Anhänger 12 ct – 25 ct; Dummy füllen, verschließen und kennzeichnen 0,40 € – 1,20 €; Messe-Kit aus 4 bis 6 Komponenten einschließlich Karton 0,60 € – 1,50 € je Kit. Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster.
Nach Stunden rechnen wir mit 14,50 € – 19,00 € je Hallenstunde und Stundennachweis je Platz – immer dann, wenn sich die Menge noch ändert, das Werbemittel neu ist oder viele kleine Varianten zusammenkommen. Rechnerisch ergibt ein Aufsteller mit 150 Sekunden bei 16,50 € je Stunde 69 ct Arbeitsanteil, ein Faltelement mit Gummizug (40 Sekunden) 18 ct, ein Wobbler (8 Sekunden) 4 ct und ein Kit aus fünf Komponenten (180 Sekunden) 83 ct. Die Einrichtung mit 60 € – 180 € einmalig je Auftrag fällt nur an, wenn eine große Serie an Klebeanlage I/II oder der Hot-Melt-Anlage III in Moravská Třebová geklebt wird; Handarbeit mit Klebepunkten braucht keine. Wochenende und Feiertage +25 %, Express +15 % (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).
Ein Beispiel mit den Werten des Rechners: 12.000 Thekenaufsteller, geklebt, aufgerichtet, mit Dispenser und Flyern bestückt und zu zweit je Filiale kartoniert – rund 160 Sekunden je Stück, 8 Paletten Stanzteile und Kartons, 480 km Weg. Das sind 533 Arbeitsstunden oder rund 8.800 € Arbeit, dazu 1.892 € Transport hin und zurück: etwa 89,1 ct je Aufsteller. Besorgt APOOL WERKE Klebepunkte und Versandkartons, kommen 8 % auf die Arbeit, zusammen etwa 95,0 ct. Stanzteile, Dispenser, Give-aways und Füllgut stellen Sie oder Ihre Lieferanten bei; Kleinmaterial wie Klebepunkte, Klebeband, Gummizug, Trägerkarten und Versandkartons stellen Sie ebenfalls bei oder APOOL WERKE beschafft es nach Ihrer Vorgabe und rechnet es mit Beleg ab. Ihre eigene Rechnung macht der Werbemittelrechner; die Herleitung steht im Ratgeber Werbemittel konfektionieren: Kosten pro Stück 2026, für kleine Auflagen im Ratgeber Kleinserie von 300 bis 3.000 Stück. Alle Preise netto zzgl. USt. – bei Leistungen an Unternehmen in Deutschland gilt das Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG), es fällt keine tschechische Mehrwertsteuer an. Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster.
Wie viel schaffen wir am Tag – einzelne Plätze oder eine ganze Linie?
Das hängt an der Stückzahl, nicht an einer Maschine. Bei einigen hundert bis wenigen tausend Stück setzen wir wenige Plätze ein, an denen eine Person ein Werbemittel vom ersten bis zum letzten Handgriff baut – das ist flexibel, wenn noch Varianten nachkommen, und jeder Fehler lässt sich einem Platz zuordnen. Ab etwa zehntausend Stück teilen wir die Arbeit in eine Linie: Klebeplatz, Aufrichten, Bestücken, Kontrolle und Packtisch, jede Station mit eigener Aufgabe.
Zur Größenordnung: 25.000 Thekenaufsteller mit je 150 Sekunden brauchen rund 1.042 Arbeitsstunden. Mit 24 besetzten Plätzen in einer Schicht sind das etwa 6 Arbeitstage. 40.000 Wobbler mit je 8 Sekunden sind dagegen nur rund 89 Stunden Arbeit, 1.500 Messe-Kits mit je 180 Sekunden rund 75 Stunden. In unseren Hallen stehen insgesamt bis zu 2.000 Arbeitsstunden am Tag zur Verfügung, verteilt auf 7 Betriebe – eine einzelne Aktion nutzt davon fast immer nur einen kleinen Teil.
Knapp wird es nicht bei der Kapazität, sondern beim Kalender: Wenn die Stanzteile erst drei Tage vor Messebeginn kommen, hilft keine Zahl von Plätzen. Eilaufträge auch am Wochenende und an Feiertagen, und bei Bedarf verteilen wir eine Serie auf zwei Betriebe mit derselben Arbeitsanweisung. Wie die Kapazität der gesamten Firma aufgebaut ist, zeigt Kapazitäten auf apool.de.
Wie prüfen wir Aufsteller, Dummies und Kits?
Jede Prüfung vergleicht mit dem freigegebenen Erstmuster, nicht mit einer Beschreibung. Beim Wareneingang zählen wir die Komponenten und sehen uns die ersten Stanzteile jedes Stapels an: Sind Rillungen sauber, lassen sich Laschen biegen, ohne dass die bedruckte Fläche bricht, passt der Dispenser in den vorgesehenen Schlitz? In der Serie legt die Schichtleitung alle 100 Stück ein Werbemittel neben das Muster und prüft Klebung, Stand, Bestückung und Sauberkeit. Kits mit vielen Komponenten wiegen wir einzeln gegen ein Sollgewicht; fehlt ein Stift oder eine Preiskarte, fällt das auf der Tischwaage auf, auch wenn der Karton von außen voll aussieht.
Vor dem Kartonieren wird jedes Stück angesehen – 100 % Ausgangskontrolle auf Kleberaustritt, Winkel und Stand, eingesetzten Dispenser und Vollständigkeit. Bei Dummies kommt das Füllgewicht hinzu, bei Pop-ups ein Funktionstest: Springt das Element beim Öffnen auf, liegt es danach wieder flach? Häufen sich Abweichungen an einer Station, halten wir sie an, stellen neu ein und sehen den Abschnitt seit der letzten guten Zwischenkontrolle erneut durch.
Sie erhalten die Fotos von Wareneingang und Ausgang, den Stundennachweis je Platz, das Protokoll aussortierter Stücke und die Mengenmeldung je Empfänger. Ein Zertifikat haben wir nicht, und ein Werbemittel ganz ohne Abweichung sagen wir niemandem zu; was wir vorweisen, ist ein Ablauf mit Fotos und Zahlen, den Sie bei einem Besuch in der Halle selbst prüfen können. Worauf es bei gefüllten Attrappen ankommt, beschreibt der Ratgeber Dummies in Serie: Füllgewicht und Checkliste.
Welche Lücken in der Anfrage kosten am meisten Zeit?
Vier Versäumnisse verschieben Erstaufträge am häufigsten um Tage. Wer sie klärt, bevor die Druckerei die Stanzteile ausliefert, spart eine Musterrunde:
- Keine Stückliste. „Ein Kit mit Block, Stift und ein paar Mustern“ reicht nicht. Wir brauchen jede Komponente mit Bezeichnung, Menge je Werbemittel, Reihenfolge und Lage im Karton – sonst entsteht das Erstmuster aus Annahmen, und die Korrekturschleife kostet zwei Tage.
- Komponenten ohne Termin. Die Stanzteile sind bestellt, aber der Dispenser kommt „irgendwann nächste Woche“. Eine Linie kann nicht starten, solange ein Teil fehlt; deshalb gehört zu jeder Komponente ein Liefertag und ein Absender, am besten mit zehn Prozent Reserve.
- Klebefläche lackiert. Auf Drucklack, UV-Lack oder Folie halten Klebepunkte schlecht, der Aufsteller kippt nach zwei Tagen auf der Theke. Entweder bleibt die Lasche schon in der Druckdatei lackfrei, oder wir kleben mit Hot-Melt an der Anlage – diese Entscheidung gehört vor die Druckfreigabe, nicht an den Tag des Erstmusters.
- Keine Empfängerliste. „Geht an die Filialen“ ist keine Versandvorgabe. Wir brauchen Adresse, Menge und Stichtag je Empfänger als Tabelle; bei Messen die Standnummer und den Messespediteur. Wie eine brauchbare Liste aussieht, zeigt der Ratgeber POS-Werbemittel filialgenau versenden.
Fehlt Ihnen noch eine dieser Angaben, reichen für den Anfang drei Fotos, ein Muster und die geplante Menge über das Formular Anfrage. Die offenen Punkte klärt Elisabeth Zachová auf Deutsch, und am Angebot binnen 24 Stunden ändert das nichts.
Was gehört nicht zu unserer Werbemittelkonfektionierung?
Druck und Druckveredelung, das Bedrucken oder Veredeln von Werbeartikeln, Beschriftungen und Schilder sowie Entwurf, Grafik und Konstruktion von Werbemitteln bieten wir nicht an. Die Konstruktion eines Aufstellers kommt von Ihrer Agentur oder Ihrer Druckerei; wir schlagen höchstens eine Reihenfolge der Handgriffe vor. Werbemittel, die nur gestapelt oder palettiert werden müssen, brauchen uns nicht – zu uns kommen die Teile, die Hände brauchen.
Präsentationsmappen und Schuber kleben, Ausbrechen und Stanzen, Binden, Musterbau, Displays mit Verkaufsware, Sets mit Ware und Kuvertieren bietet APOOL WERKE auf apool.de an. Einzelstücke und Vorserien nach Zeichnung beschreibt die Seite zu Einzelmustern auf apool.de; Aufsteller, die mit Verkaufsware befüllt in den Markt gehen, übernimmt der Bereich Displays mit Ware auf apool.de. Alle Arbeiten nach dem Druck im Überblick stehen unter Konfektionierung auf apool.de.
Welche Werbemittelarten konfektionieren wir?
Worauf prüfen wir jedes Stück?
- Klebungkein Kleberaustritt an Kanten und Laschen, Klebepunkt sitzt auf der markierten Fläche
- Stand und WinkelAufsteller steht gerade, Rückwand und Stütze rechtwinklig, Pop-up springt sauber auf
- BestückungDispenser eingesetzt, Fächer mit der richtigen Flyermenge, Anhänger an der richtigen Stelle
- Vollständigkeitjede Komponente laut Stückliste im Kit, Gewicht je Kit stimmt
- SauberkeitDruckbild ohne Knicke, Kratzer, Fingerspuren und Kleberreste
Wie sieht das Freigabeprotokoll zum Erstmuster aus?
| Prüfpunkt | Vorgabe laut Muster | Ergebnis Erstmuster | Foto |
|---|---|---|---|
| Klebung Rückwand–Stütze | Klebepunkte auf den markierten Feldern, kein Austritt | sauber, 4 Punkte | Nr. 2–3 |
| Stand | Aufsteller steht frei auf der Theke, neigt nicht nach vorn | steht, Neigung wie Muster | Nr. 4 |
| Dispenser | eingesetzt, Klappe schließt, 25 Flyer DIN lang | wie Vorgabe | Nr. 5 |
| Druckbild | keine Knicke, keine Kratzer an der Front | frei | Nr. 6 |
| Verpackung | flach, 20 Stück je Karton mit Kantenschutz | wie Vorgabe | Nr. 7 |
| Versand | je Filiale 2 Aufsteller + Lieferschein neutral | Packliste geprüft | Nr. 8 |
| Freigabe | durch den Kunden per E-Mail | freigegeben am 2. Tag | 8 Fotos |
Richtwerte: Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster. Alle Preise netto zzgl. USt. – bei Leistungen an Unternehmen in Deutschland gilt das Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG), es fällt keine tschechische Mehrwertsteuer an.
Häufige Fragen zur Werbemittelkonfektionierung
Ab wie vielen Stück nehmen Sie einen Auftrag an?
Eine Mindestmenge gibt es bei uns nicht, denn Werbemittel kommen vom Musterlauf bis zur Großserie zu uns. Bei 200 Handmustern fallen Transport und Erstmuster je Stück deutlich stärker ins Gewicht als bei 20.000 Wobblern – wie sich das verschiebt, zeigt der Werbemittelrechner.
Können die Komponenten direkt von mehreren Lieferanten zu Ihnen gehen?
Ja, das ist der Normalfall. Druckerei, Werbemittellieferant und Ihr Lager liefern jeweils an unseren Wareneingang; jede Lieferung wird getrennt gezählt und fotografiert, Fehlmengen melden wir vor dem Start.
Wie schnell bekommen wir ein Erstmuster?
Nach vollständigem Wareneingang in 2–5 Tagen, gebaut aus Ihren Originalteilen und mit Fotos und Freigabeprotokoll. Bei Varianten fotografieren wir alle nebeneinander, damit die Freigabe in einem Schritt gelingt.
Liefern Sie neutral an Messe, Außendienst und Filialen?
Auf Wunsch liefern wir neutral: Der Lieferschein trägt nicht den Namen APOOL WERKE, und Adressen und Lieferscheine je Empfänger drucken wir aus Ihrer Liste – für Messe, Außendienst oder Filialen. An Messen liefern wir über den Messespediteur mit Standnummer auf jedem Packstück.
Wer stellt Klebepunkte, Gummizug und Versandkartons?
Stanzteile, Dispenser, Give-aways und Füllgut stellen Sie oder Ihre Lieferanten bei; Kleinmaterial wie Klebepunkte, Klebeband, Gummizug, Trägerkarten und Versandkartons stellen Sie ebenfalls bei oder APOOL WERKE beschafft es nach Ihrer Vorgabe und rechnet es mit Beleg ab. Im Rechner ist dafür ein Aufschlag von 8 % auf die Arbeit hinterlegt (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).
Behandeln Sie unveröffentlichte Kampagnen vertraulich?
Ja. Motive, die noch nicht veröffentlicht sind, lagern getrennt von anderen Aufträgen, Fotos bekommen nur Sie, und eine Geheimhaltungsvereinbarung nach Ihrem Muster unterschreiben wir auf Wunsch schon vor dem ersten Handgriff.
Welche Leistungen gehören dazu?
- Werbemittelproduktion in Handarbeit Die ganze Handarbeit nach dem Druck: Stanzteile kleben, aufrichten, bestücken, füllen, anhängen, zu Kits zusammenstellen, verpacken und je Empfänger versenden. 14,50 € – 19,00 €je Stunde
- Thekenaufsteller und Bodenaufsteller montieren Stanzteile kleben, aufrichten, Dispenser und Fächer bestücken, Flyer einlegen – flach oder aufgerichtet verpackt, filialgenau versendet. 50 ct – 95 ctje Stück
- Faltelemente, Pop-ups und Faltwürfel Gummizug einziehen und spannen, Pop-up-Mechanik kleben, Faltwürfel schließen, jedes Stück auf Funktion prüfen und flach in die Versandhülle legen. 14,50 € – 19,00 €je Stunde
- Dummies, Attrappen und Handmuster in Serie Dummy-Körper füllen, verschließen und etikettieren, Handmuster und Sample-Kits für den Außendienst – in Serie nach freigegebenem Muster. 0,40 € – 1,20 €je Stück
- Messe-Kits und Vertriebssets zusammenstellen Mappe, Stift, Block, Muster und Karte nach Stückliste zusammenstellen, je Kit wiegen, je Empfänger kartonieren – mit Packliste und neutralem Lieferschein. 0,60 € – 1,50 €je Kit
- Give-aways und Streuartikel konfektionieren Give-aways auf Trägerkarte stecken oder kleben, Anhänger, Banderole oder Kundenlogo-Etikett anbringen, bündeln und abgezählt kartonieren. 12 ct – 25 ctje Stück